Kleine Historie

Gegen Ende des letzten Jahrhunderts vor Christi Geburt beginnt die Geschichte des Weinanbaus auf dem Gebiet des heutigen Deutschland.

Die römischen Feldzüge unter Julius Cäsar waren gewissermaßen die Geburtswehen des deutschen Weinanbaus.

Die Germanen ließen sich schnell von der römischen Lebensart überzeugen und erlernten so die Kunst des Weinan- und ausbaus, so dass schon im 1. Jahrhundert nach Chr. der Weinanbau im gesamten Moselraum eine feste wirtschaftliche Größe war. Der Wein wurde somit schlichtweg das Getränk überhaupt.

Da der Wein zur Feier der Messe gereicht und als Kranken- und Armenwein benötigt wurde, bemühten sich viele Klöster, Weinbergbesitz zu erlangen. 1070 erwarb auch das Prämonstratenserkloster Steinfeld in der Eifel Weinberge in Kröv. Diese wurden an einen Lehnhof übergeben, die die Rebhänge bewirtschafteten, und den Wein ausbauten. Im Laufe der Zeit wechselten eine Handvoll Lehnherren den Hof des Steinfelderklosters.

1725 wurde der Steinfelderhof um das weitläufige Hofgebäude mit dem schmucken Giebelerker erweitert, der auch bis heute in ursprünglicher Bauweise erhalten geblieben ist.

 

Erwähnung des Steinfelder Klosters im "Eifelführer" von 1888

Ein Auszug aus dem "Eifelführer" - Herausgegeben vom Verschönerungsverein zu Gemünd/Schleiden im Jahre 1888


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Der Steinfelderhof wurde 1802 durch Napoleon säkularisiert; d.h. aus der kölsterlichen Abhängigkeit gelöst und an einen privaten Besitzer verkauft.

Im Jahre 1827 wurde dann ein weiteres Haus im Garten des Hofes erbaut, in dem sich heute die Straußwirtschaft "Im Spundloch" befindet. Die Namensgebung des Kellers beruht darauf, dass ein ehemaliges Weinfass (mit Fassungsvermögen von 5.000 Litern) die Eingangstür bildet. Das "Spundloch" ist das Loch am Rücken eines Fasses, durch das das Fass befüllt wird.

"Zur alten Abtei"     Inh.: J.J. Joisten
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